Visual Studio Code as DevOps Toolchain for Microsoft Fabric
Visual Studio Code (VS Code) is the de facto standard for implementing DevOps workflows with Microsoft Fabric. It enables platform teams and developers to create, test, deploy, and monitor Fabric resources using modern tooling paradigms such as Infrastructure as Code (IaC), CLI automation, and REST API integrations.
1. Einrichtung von Visual Studio Code
Die Einrichtung von VS Code für Microsoft Fabric umfasst die folgenden Schritte:
- Installation von VS Code: Visual Studio Code herunterladen
- Azure CLI installieren: Azure CLI installieren
- Microsoft Fabric CLI installieren:
az extension add --name fabric - Login in Azure über CLI:
az login
2. Plugins für Microsoft Fabric
Mit Stand Juli 2025 sind im Visual Studio Code Marketplace folgende dedizierte Microsoft Fabric Erweiterungen verfügbar:
- Microsoft Fabric – Offizielle Extension zum Verwalten, Entwickeln und Überwachen von Microsoft Fabric Ressourcen.
- Fabric Data Engineering VS Code – Erweiterung für das Data Engineering mit Lakehouses, Pipelines und Notebooks in Fabric.
- Fabric Studio – Drittanbieter-Extension von Gerhard Brueckl für Dataflows, Pipelines und Workspace-Management.
Aktuell ist das offizielle CLI der Hauptzugangsweg zur Arbeit mit Fabric aus VS Code. Nützliche Plugins für Microsoft Fabric:
- Azure Tools (offizielles Microsoft Plugin)
- REST Client – ermöglicht das Testen von REST-Requests direkt aus
.http-Dateien in VS Code, z. B. für Fabric REST APIs - YAML – Syntax-Highlighting und Validierung für Deployment-Konfigurationen
- Azure Resource Manager (ARM) Tools – für Bicep- oder ARM-Template-Szenarien in hybriden Fabrics
- Jupyter Notebooks / Python – für Fabric Notebooks und Data Science Workflows
Sobald offizielle Extensions für Microsoft Fabric verfügbar sind (z. B. zum Verwalten von Lakehouses, Pipelines oder Dataflows), sollten diese umgehend installiert werden.
Diese Erweiterungen sollten zentral installiert und über Workspace- oder DevContainer-Konfigurationen geteilt werden, um eine einheitliche Entwicklungsumgebung im Team zu gewährleisten.
3. Generelle DevOps-relevante VS Code Erweiterungen
Auch unabhängig von Fabric sind folgende Extensions für DevOps-Workflows essenziell:
- GitLens – Git-Historie und Blame-Integration
- Prettier / ESLint – Code Formatierung und Linting
- Docker – Containerisierung von Entwicklungsumgebungen
- Makefile Tools – für Build-Skripte in CI/CD-Umgebungen
- Terraform / Bicep / Pulumi Plugins – für alternative IaC-Ansätze
4. Integration in DevOps Pipelines
Visual Studio Code dient nicht nur zur Entwicklung, sondern auch zur nahtlosen Integration in DevOps-Prozesse:
- CI/CD mit GitHub Actions oder Azure Pipelines: VS Code ermöglicht es,
.yaml-basierte Pipelines direkt im Repository zu pflegen. - Verwendung von VS Code Dev Containers für konsistente Build-Umgebungen im Team.
- Verwendung von GitHub Codespaces oder Azure DevBox, um sofortige Entwicklungsumgebungen in der Cloud bereitzustellen.
5. Fazit
Visual Studio Code ist eine leistungsfähige, leichtgewichtige, aber enorm erweiterbare Umgebung, um Microsoft Fabric Landing Zones und Workloads zu entwickeln, zu verwalten und in DevOps zu integrieren. Mit Fabric CLI, REST API und den neuen VS Code Extensions wie „Microsoft Fabric“, „Fabric Data Engineering“ oder „Fabric Studio“ wird VS Code zum zentralen Interface für Fabric DevOps.